4D-Wirbelsäulenvermessung

Das Messsystem

SPORTHOMOTION nutzt das Messsystem DIERS formetric 4D zur lichtoptischen Wirbelsäulen- und Haltungsanalyse.
So kann das komplexe Zusammenwirken von Wirbelsäule und Becken sowohl statisch als auch in der Dynamik auf dem Laufband gemessen werden.
Das lichtoptische Vermessungssystem ermöglicht eine strahlungsfreie Untersuchung zur Feststellung von Auffälligkeiten im Bewegungsmuster sowie Fehlhaltungen der Wirbelsäule (z.B. Skoliose) und des Beckens.

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Das lichtoptische Vermessungssystem ermöglicht  eine strahlungsfreie Untersuchung zur Feststellung von Auffälligkeiten im Bewegungsmuster. Dabei handelt es sich oft um funktionelle und strukturelle Störungen, die zurzeit noch keine Beschwerden verursachen müssen, die aber im Verlauf zu Schmerzen und Verletzungen führen können.
Das perfekte Zusammenspiel der einzelnen Körperelemente ist im Sport genauso Voraussetzung zur Vorbeugung von Verletzungen, zum Abruf der vollen Leistungsfähigkeit wie auch zur Rückkehr in den Sport nach einer Verletzung.
Bei jeder Bewegung müssen eine Vielzahl von Muskeln, Gelenken und Nervenbahnen koordiniert zusammenarbeiten und perfekt funktionieren.
Dieses komplexe Zusammenspiel kann schon durch kleinste Fehlfunktionen zu einer erheblichen Einschränkung der Mobilität und der damit einhergehenden Leistungsfähigkeit führen.
Das Kölner Zentrum für Bewegungsanalyse ermöglicht eine Vermessung der Körperstatik.
Dabei setzt SPORTHOMOTION auf das Messverfahren der DIERS formetric 4D, das weltweit am weitesten verbreitete System zur optischen dreidimensionalen Wirbelsäulen- und Haltungsanalyse.
Durch die Weiterentwicklung dieser Technologie ist es gelungen, die statische Wirbelsäulenvermessung in die Dynamik zu überführen. So kann das komplexe Zusammenwirken von Wirbelsäule und Becken in der Bewegung auf dem Laufband gemessen werden.
Die Vermessung kann dabei unter verschiedensten Bedingungen erfolgen – mit sportartspezifischem Schuhwerk, mit Beißschiene, mit Einlagen oder auch unter Be- und Entlastung. So kann jede Messung individuell an den Sportler und seine Sportart angepasst werden.
Durch das präventive Erkennen von Schwachstellen am Bewegungsapparat des Sportlers wirkt SPORTHOMOTION einer Verletzung entgegen, bevor erste Auffälligkeiten (z.B. Schmerzen) überhaupt auftreten. Mit Hilfe gezielter Trainingsmöglichkeiten kann der Sportler diesen Auffälligkeiten und eventuell auftretenden Verletzungen präventiv entgegenwirken und so darüber hinaus seine sportliche Leistungsfähigkeit optimieren. Auch Sportler nach Verletzungen profitieren von diesem hochinnovativen Messverfahren, durch das der optimale Zeitpunkt für den Wiedereinstieg in den Sport bestimmt werden kann.

Beinachsenvermessung

Das Messsystem

Ein spezielles Anbaumodul für das DIERS formetric 4D ermöglicht die Erfassung und Dokumentation der Beinachsengeometrie im Stand als auch in der Bewegung. Die Vermessung gibt Aufschluss über das Ausmaß möglicher Fehlstellungen, wie varische (O-Beine) oder valgische (X-Beine) Achsstellungen der Beine. Darüber hinaus können Asymmetrien sowie Fußfehlstellungen diagnostiziert werden.

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Ein spezielles Anbaumodul für das DIERS formetric 4D ermöglicht die Erfassung und Dokumentation der Beinachsengeometrie im Stand als auch in der Bewegung. Dabei kann diese Vermessung separat, aber auch synchron zur Wirbelsäulen- und Haltungsanalyse durchgeführt werden.
In den meisten Fällen sind Fehlstellungen der Achse mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Durch eine Vermessung bei Sporthomotion können Achsfehlstellungen der unteren Extremität genauestens diagnostiziert und mögliche Ursachen aufgedeckt werden.
Im Rahmen einer lichtoptischen Vermessung werden spezielle Marker dorsal und lateral auf der unteren Extremität positioniert. Anhand der Messergebnisse können verschiedenste Aussagen über die Rotations- und Winkelstellung der Gelenke sowie über den Beckenstand getroffen werden.
Bei der Beinachse handelt es sich um eine erdachte Linie, angefangen vom Mittelpunkt des oberen Sprunggelenkes, über die Mitte der Kniekehle bis hin zum Mittelpunkt des Hüftgelenkes. Im Idealfall lässt sich eine gerade Linie durch diese drei Gelenke ziehen. Im Falle von Abweichungen dieser regelrechten Achse und der Gelenkflächenwinkel liegt eine Beinachsenfehlstellung vor, die eine Fehlbelastung der Kniegelenke sowie der Sprunggelenke und Füße nach sich ziehen kann. Das Kniegelenk zeigt innerhalb der Messung häufig die sichtbar größten Fehlstellungen. Es wird dabei zwischen einem Genu varum (O-Bein) und einem Genu valgum (X-Bein) unterschieden. Darüber hinaus kann sich eine Achsfehlstellung der unteren Extremität negativ auf das Becken und die Wirbelsäule auswirken, einhergehend mit Leisten- oder Rückenschmerzen.
Häufig werden Fehlstellungen innerhalb der Beinachse durch muskuläre Dysbalancen, bedingt durch einseitige Belastungen im Sport, fehlerhafte Bewegungsausführung oder Verletzungen des Bewegungsapparates, hervorgerufen – Muskelverkürzungen oder Muskelabschwächungen zwischen Agonist und Antagonist können dabei ausschlaggebend sein. Bei einseitigen Belastungen besteht die Gefahr, dass es zu strukturellen Schäden der Menisken oder des Knorpels kommen kann. Es können zudem Asymmetrien entstehen.
Des Weiteren dient das Messverfahren der Veranschaulichung möglicher Streck- und Beugedefizite im Kniegelenk. Auch die Auswirkungen einer Fußfehlstellung auf die Beinachsenarchitektur können durch das System visualisiert und die Wirkung von fuß- bzw. haltungskorrigierenden Maßnahmen überprüft werden.
Besonders für Läufer aber auch für Laufsportler, wie Fußballer und Handballer, ist eine anatomisch korrekte Beinachse von enormer Bedeutung. Diese Sportler profitieren von einer Beinachsenvermessung im präventiven Sinne, Beschwerden oder Verletzungen vorbeugen zu können. Werden im Rahmen der Vermessung Auffälligkeiten sichtbar, die im Verlauf Probleme bereiten könnten, kann diesen mit gezielten Trainingsempfehlungen entgegengewirkt werden, wodurch der Sportler zudem auch seine Leistungsfähigkeit verbessern kann.
Da aber auch eine bereits stattgehabte Verletzung eine Fehlstellung der Beinachse nach sich ziehen kann, ist es sinnvoll, die Beinachsengeometrie nach dem Ausheilungsprozess zu überprüfen. Im Falle einer Abweichung der Normwerte bekommt der Sportler geeignete Trainingsmaßnahmen an die Hand, um einen erfolgreichen Wiedereinstieg in seinen Sport zu ermöglichen.

Fußdruckmessung

Das Messsystem

Das System DIERS pedogait, bestehend aus Laufband mit integrierter Fußdruckmessplatte, ermöglicht die funktionelle Darstellung der Fußdruck-Reaktionskräfte beim Gehen und dient somit der Analyse des menschlichen Gangbildes in der Dynamik. Mit Hilfe der integrierten Sensoren werden die Druckwerte des Fußes präzise erfasst und die Belastungsverteilung sowie eventuelle Druckspitzen und Asymmetrien ermittelt. Zudem liefert das Ergebnis Informationen über das Abrollverhalten und gibt Aufschluss über die Fußarchitektur und mögliche Fehlstellungen.

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Die computerunterstützte Fußdruckanalyse ermöglicht die funktionelle Darstellung der Fußdruck-Reaktionskräfte und dient somit der Analyse der Fußarchitektur sowie des menschlichen Gangbildes.
Dabei setzt SPORTHOMOTION auf das DIERS pedogait, ein System, bestehend aus einer in das Laufband integrierten pedographischen Messplattform mit einer Vielzahl an Sensoren zur präzisen Erfassung der Druckwerte. Dabei liefert das hochmoderne Messsystem aussagekräftige Untersuchungsergebnisse ohne jegliche Strahlenbelastung, wie es bei anderen Diagnoseverfahren (z. B. Röntgen) der Fall ist. Bei stehendem Laufband kann die Pedographie für statische Aufnahmen der Fußdruckmessung eingesetzt werden. Im Rahmen der dynamischen Messung lassen sich Aussagen treffen über das Abrollverhalten sowie über die Belastungsverteilung unter dem Fuß und eventuelle Druckspitzen in der Bewegung.
Die Darstellung der genauen Lastverteilung beim Auftreten und bei der Abrollbewegung liefert differentialdiagnostische Resultate über die Fußfunktion und gibt einen detaillierten Einblick in die funktionellen Aspekte der Fußgesundheit.

Nahezu für jeden Sportler, sei es Läufer oder Athleten verschiedenster Spielsportarten (Fußball, Basketball, Tennis), ist ein regelrechtes Gangbild von besonderer Wichtigkeit. Durch regelmäßige hohe Belastungen können funktionelle Defizite der Fußarchitektur langfristig zu Fußschmerzen und sogar zu Störungen im Bereich der Knie- und Hüftgelenke führen. Daher profitieren Sportler besonders im präventiven Sinne von einer Fußdruckmessung, bei der mögliche Fehlstellungen frühzeitig erkannt und mit gezielten Maßnahmen therapiert werden können, sodass mögliche Schmerzen oder Verletzungen erst gar nicht auftreten. Ziel ist eine Optimierung des Abrollverhaltens zur Prävention, aber auch zur Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit. Mittels Einlagenanfertigung nach dynamischer Fußdruckmessung kann der Fuß optimal entlastet werden – im Stehen, im Gehen und im Laufen. Die Einlagen können perfekt auf die Bedürfnisse des Fußes abgestimmt und dem Sportler so zu einem verbesserten Laufstil verholfen werden, der Voraussetzung ist, um maximale Leistung erbringen zu können.
Begleitend werden dem Sportler gezielte Übungen zur Kräftigung der Fußmuskulatur sowie eine spezielle Gangschule mit an die Hand gegeben mit dem langfristigen Ziel das Laufverhalten zu optimieren.